Ökologisch nachhaltiger Zweig

Eine ökologische Nische ein kulturelles Biotop an der Schnittstelle zwischen Mensch und Natur.

Seit 2019 wurde das Handlungsspektrum des Vereins um die Bereiche Ökologie und Nachhaltigkeit erweitert. Seit 2020 steht dem Verein ÜB ein Gebäude in Ulrichstein (Vogelsberg) zur Verfügung, ein Nukleon (Begegnungs-, und Erlebnisstätte) unter dem Thema „nachhaltig und ökologisch – zurück zur Natur“, mit der Absicht Brücken zwischen sozialen, kulturellen und ökologisch nachhaltigen Projekten zu gestalten, kreieren, zu konstruieren.

Ein zukunftsweisendes Laboratorium/Werkforum an der Schnittstelle zwischen Mensch und Natur.

ÜB ist seit 2021 offizielles Mitglied des Bildungsnetzwerkes für nachhaltige Entwicklung im Vogelsbergkreis geworden.

Was wir in 2021 realisiert haben:

Projekt: Eine Ode an die Natur- Bäume

Die Frage, wie kann die Menschheit einen Weg zurück zur Natur finden und mit ihr eine symbiotisch, der Natur gerechteren Beziehung eingehen, anstatt sie sich untertan zu machen und sie auszubeuten und zu zerstören, stellt sich das künstlerische Team dieses Projekts.

Konzept: Frank Händeler / Choreograph und Performer

Videoaufnahmen und Photographie: Doro Bork


Bäume dienen als Inspirationsquelle. Der japanische Ausdruckstanz Butoh dient als Technik, mit der Absicht das sich der Performer in einen Baum verwandelt und dementsprechend seine Bewegungen gestaltet.
Wir beabsichtigen den Aspekt des Rituals, basiert auf die drei Phasen Übergangsritus Theorie der Ethnologen van Gennep und Victor Turner, Teil des Entwicklungsprozesses werden zu lassen.
Ein Laboratorium zur Entwicklung einer Performance, bei der sowohl der Prozess als auch die Resultate digital in Form eines Videos und als Fotografien festgehalten wurden.

Konzept: Frank Händeler Video: Doro Bork

Unter dem Motto: Every day should be Earth Day

Integrationsprojekt „Das was uns bewegt“

In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*Innen der AWO Perspektiven Bildung gGmbH Bildungs- und Beratungsdienste Rhein Main, dem Jugend-, und Kulturzentrum Höchst und dem Perma – Kulturverein Schwanheimer Dünen e-V., wird ein integrative Bildungsprojekte für geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene und Menschen mit erschwerten Zugang zu kulturellen Projekten neu gestaltet.

Die Erlebnisse in unseren Tanz, Theater Musik, Mal- und Akrobatik Workshops mit erfahrenen künstlerischen und pädagogischen FachleiterInnen bietet Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen, kreative Impulse, setzt ihre Ressourcen frei und stärkt interkulturelle soziale Kompetenzen und gibt den TeilnehmerInnen die Möglichkeit einen direkten Kontakt mit der sie umgebenden Natur zu erfahren.

Dieses innovative kulturelle Vorhaben verbindet sowohl pädagogische als auch künstlerische Komponenten, das Zusammentreffen von Tanz und  Theater fusionieren zu einem integrativen und zukunftsweisenden Kunstwerk, das Frankfurter Bürgerinnen und Geflüchteten, die einzigartige Chance bietet an einem kreativen Integrationsprojekt im öffentlichen Raum, in einem „Naturgelände“, den Schwanheimer Dünen und dem Permakulturgarten teil zu nehmen.

Diese ganzheitliche Auseinandersetzung mit Tanz in sozial-kulturellen Bildungsprojekten begannen Frank Händeler (Künstlerischer Leiter des Sommerprojekts)  während seines Masterstudiengangs und seiner Tätigkeit als Dozent für Tanztheaterwissenschaften 2005-2014 in Brasilien. Seit 2015 werden die sozial kulturellen Projekte von ÜB regelmäßig in Deutschland und Europaweit realisiert und mittels öffentlicher Finanzierung durch Stadt, Land, Bund und EU Kommissionen gefördert. Das für 2021 geplante Projekt „Das was uns bewegt“ ist eine Weiterentwicklung der geplanten Kooperation zwischen verschiedenen Ämtern, Organisationen, sozialen Einrichtungen und dem hinzu gekommenen Permakultur Verein Manzana mit dem ÜberBrücken e.V. Kollektiv in diesem Jahr zusammen, unter Beachtung der Corona Massnahmen, auf dem Gelände des Vereins, im Freien das genannte Projekt realisieren wird.

Finanzierung dieses Projekts: Die Hessische Kulturstiftung, Kulturamt FFM, Amt für multikulturelle Angelegenheiten AMKA, Polytechnische Gesellschaft FFM und die Sparkassen Stiftung.

Zukunftslaboratorium im Vogelsberg

Multi – disziplinäre – Installation

„Der Schrei „

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Photographie Dorota Bork/Location: Burgruine Ulrichstein VB

Der Schrei (norwegisch Skrikdeutsch ursprünglich auch Geschrei) ist der Titel von vier Gemälden und einer Lithografie des norwegischen Malers Edvard Munch mit weitgehend identischem Motiv, die zwischen 1893 und 1910 entstanden. Sie zeigen eine menschliche Figur unter einem roten Himmel, die ihre Hände gegen den Kopf presst, während sie Mund und Augen angstvoll aufreißt. Munch verarbeitete in dem Motiv eine eigene Angstattacke während eines abendlichen Spaziergangs, bei der er einen Schrei zu vernehmen meinte, der durch die Natur ging.

Der Schrei ist das bekannteste Bildmotiv des norwegischen Malers und Teil seines so genannten Lebensfrieses. Es zeigt beispielhaft, wie Munch in seinen Werken die äußere Natur zum Spiegel seines inneren Erlebens machte, und wird von einigen Stimmen als Beginn der Stilrichtung des Expressionismus gewertet (Textquelle aus Wikipedia)

Verwandte Webseiten und links:

https://vogelsberggarten.de/galerie/