Integratives Multidisziplinäres Tanztheater Projekt „Farben des Lebens“

 

Mit unserem neuen Tanztheater Projekt „Farben des Lebens – Wir sind die Welt von JETZT“ wartet wieder ein künstlerisches Abenteuer auf Euch, dass in einer modernen Kirche im August in der Nordweststadt aufgeführt wird.

2017 Farben des Lebens Eröffnungsworkshop9 - Fotografin Doro Weig
2017 Farben des Lebens Eröffnungsworkshop – Fotografin Doro Weigt

Ein gemeinsames Tanztheaterprojekt der „Interkulturellen Werkstatt e.V.“ und ÜberBrücken, Kollektives Netzwerk für kulturelle und soziokulturelle Projekte / 2017.

Der Projekttitel „Farben des Leben – wir sind die Welt von Jetzt“ dient als weitere Inspiration, um individuelle Geschichten der Teilnehmer*Innen, ihre Interessen, Ängste und Zukunftsvorstellungen aufzunehmen, zu thematisieren und um dafür szenische Übersetzungen zu finden. Die Frage nach dem Umgang mit dem „Fremden“, dem „Anders-sein“ und nach dem, was uns verbindet, wird im Zentrum stehen. Die Teilnehmer*Innen bekommen Grundlagen des Tanztheaters vermittelt und zusammen mit den von ihnen eingebrachten kulturellen Ausdrucksformen vermittelt und lernen sie daraus, eigene genre-übergreifende künstlerische Darstellungsformen für eine Performance/Inszenierung zu kreieren.

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Ein integratives performatives Happening, bei dem das Publikum eingeladen wird zusammen zu feiern.

Ein weiterer „interessanter Aspekt“ unserer Performance ist die Kombination des multilateralen Gebrauchs der neuen Medien. Wir kombinieren Techniken von Video, Computer, Foto, Ton und Internet. Live Stream Projektionen eines Whats-app-Chats, die während der Performance von Teilnehmer*Innen und ausgewählten Zuschauern aufgenommen werden, so für interessante Überraschungen während der Vorstellung. Außerdem werden Selfies (Selbstporträts), die von den Teilnehmer*Innen fotografiert und modelliert werden, Interviews von den Heranwachsenden  über ihre Wünsche, Anschauungen und Standpunkte zu verschiedenen Themen ihres Lebens, themenbezogene Text Phrasen,  auf die verschiedenen Leinwände der Kirche  projiziert.

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Performance „Feder im Wind- ein Neubeginn!? 2016      Fotografie: Doro Weigt

Die Aufführung wird im Rahmen der Jahres Vorstellung der Interkulturellen Werkstatt e.V. in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und auf dem Vorplatz der Gemeinde aufgeführt.

Samstag, 19.August 2017 in Premiere gehen.

Drei weitere Performances sollen in der unmittelbaren Lebensumgebung der Teilnehmer*Innen im Raum Frankfurts stattfinden.

  1. Zu den Interkulturellen Wochen im November, 5 Jahres-Jubiläum der Interkulturellen Werkstatt e.V. am Samstag, 11.11.2017
  2. Wiederaufnahmen in 2018, Immigrations-Buchmesse 2018 und in Kirchengemeinden.
  3. Öffentlichen Performances sind auf dem Gelände des JuKuZ Höchst und auf offiziellen Feiern der AWO Hessen Süd geplant.

 

Ziele und Zielgruppe

Im Zentrum steht die Schaffung eines künstlerischen Begegnungsraums für Jugendliche und junge Erwachsene, Geflüchtete, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aus verschiedenen Altersstufen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, aus Frankfurt und Umgebung.

Die beteiligten Kooperationspartner, Nord-Weststadt, Kirchengemeinden und verschiedene assoziierte Institutionen wie auch das ÜberBrücken Kollektiv in Frankfurt und Umland haben die dringende Notwendigkeit eines Fortbestands transkultureller Kulturarbeit betont. Integration und Diversität bedarf eines Prozess des sich gegenseitigen Kennen-und Erleben Lernens. Dazu setzt die Arbeit der IKW seit 5 Jahren Maßstäbe und versammelt über diesen Zeitraum viele Menschen, die oft schon einige Jahre im Verein aktiv sind.

Ein partizipatives Projekt, das konfrontierende Fragen in direkter Zusammenarbeit mit sozialen Netzwerken und erfahrenen Akteur*Innen künstlerisch übersetzt und gemeinsam suchen wir nach einer fiktiven „Alternative“, in der das multikulturelle Miteinander den Mehrwert der Vielfalt demonstriert. Die Zusammensetzung der im Projekt angestrebten Gruppe zielt auf einen breit angelegten kulturellen Erfahrungsaustausch, mit der Absicht, des sich „besser“ kennen und verstehen Lernens, dem Wahrnehmen von kultureller Vielfalt und dem künstlerischen und spielerischen Umgang mit dem „Fremden“ und dem „Verbindenden“.

premiere marionetten high position.jpgPerformance „Feder im Wind – ein Neubeginn!?“      Fotografie: Doro Weigt 

Anfuellende Information; Tanztheater Performance Projekt

Farben des Lebend- Wir sind die Welt von jetzt !

Kuenstlerische Leitung: Frank Händeler  zusammen mit Simone Wedel und dem künstlerischen Team von ÜberBrücken Choreografie + Medien-Gestaltung (ÜberBrücken – SozialKulturelles Kollektiv)
Christa Hengsbach / Intendanz , Karin Schneider (Künstlerische Gestaltung) und Team (Interkulturelle Werkstatt e.V.)

Für die Interkulturelle Werkstatt findet die Produktion 2017 im 5. Jahr ihres Bestehens und gelungener transkultureller Kulturarbeit mit Geflüchteten, Migrant*Innen, die schon länger in Deutschland leben und Einheimischen statt. Seit 2013 hat jedes Jahr ein Jahresthema: 2013: Zwischen den Welten, 2014: Begegnungen, 2015: Das Eigene und das Fremde, 2016: Mein Name ist Mensch, 2017: Farben des Lebens. Unter dem jeweiligen Jahrethema finden workshops, Veranstaltungen und das Jahrestheater-Projekt, immer zu den Interkulturellen Wochen des AMKA statt.

Die Interkulturelle Werkstatt e.V. steht in engem Zusammenhang mit der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und dem Quartiersmanagement Nord-West-Stadt. Sie hat auch in diesem besonderen Stadtteil mit hoher Migrantendichte eine wichtige integrative Funktion.

Ein zentraler Ort für Veranstaltungen und Kooperation ist die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.

Zwei Kunstworkshops unter der Leitung von den Künstlerinnen Karin Schneider und Anke Schulz, finanziert und unterstützt durch das Quartiersmanagement flankieren die Produktion. Ihre Ergebnisse gehen, wie auch schon 2015 und 2016, in die Produktion mit ein (Bühnenbild, Raumgestaltung, Ausstellung wie jedes Jahr im November und zur Immigrations-Buchmesse 2018).

Das ÜberBrücken Kollektiv, arbeitet mit Jugendlichen aus bildungsbenachteiligten Lebenssituationen und unterschiedlichen Kulturen und unbegleiteten jugendlichen Geflüchteten. Sie lernen, durch das Tanztheater Repertoire,  während des Prozesses größtenteils nonverbale Sprache zu entwickeln. Vorhaben des Projekts ist es den Teilnehmenden einen künstlerischen und sozialen Begegnungsraum zu bieten, indem sie sich frei und spielerisch entfalten können

ÜberBrücken kann auf eingespielte Organisationsstrukturen zurückgreifen. Das AWO-Aufnahmeheim Valentin-Senger-Haus wird neben pädagogischen Fachkräften auch Fahrzeuge zur Beförderung der Jugendlichen stellen. Die Interkulturelle Werkstatt e. V. stellt Proberäume in der Kirche mit der entsprechenden Technik zur Verfügung. Das  AWO Aufnahme Heim Valentin Senger-Haus, wird einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der Auftritte sowie die Anwerbung von Jugendlichen und Helfer*Innen übernehmen.

Die Probenphase besteht aus Workshops zu: Tanz, Bewegung, Musik, (Trommeln/Gesang), Theater, Stelzenbau, Masken und Bühnenbau u.v.m.

Zur Premiere werden alle Elemente zu einer Collage gestaltet.
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Das Projekt wird begleitet durch eine Projektgruppe: (Treffen: 1x im Monat: Mai-August)
Karin (Kunstworkshop), Christa (Intendanz/Geschäftsleitung), Bianca (Finanzen), Laura (Betreuung der TeilnehmerInnen), Sina (Betreuung der Teilnehmer).


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Probenbeginn / 1.Treffen: Samstag, 06.05.2017, 13 – 18 Uhr,

Dietrich-Bonhoeffer-Kirche,Thomas-Mann-Straße 10, 60439 Frankfurt

Bitte an Interessierte weiterleiten! Wer mitmachen möchte:

Anmeldungen über Laura Weber und Sina Delavaran(What`s App) oder e-mail,
( s.o.) oder andere (Gabi Buchholz).

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